Frühlingsgedichte: Lustige kurze Gedichte für die ganze Familie

Kurze lustige Frühlingsgedichte für die ganze Familie, in großer Auswahl, kannst du hier blitzschnell finden. Bediene dich aus unserer großen Sammlung an aktuellen neuen Frühlingsgedichten als auch an den klassischen Gedichten zum Frühling.
Ihr freut euch auf den Frühling und möchtet diesen mit schönen Frühlingsgedichten aus dem Winterschlaf locken?- Wir drücken euch die Daumen, dass es gelingt. Wir alle lieben und genießen den Frühling, das erwachende Leben, die ersten warmen Sonnenstrahlen, die Vorfreude auf Ostern...

Ihr mögt eher kurze Zeilen, die den Frühling einläuten? Frühlingssprüche, die den Frühling präsentieren findet ihr auch hier.
Seid ihr gerne kreativ, dann können euch auch die Bastelideen zum Frühling interessieren.
Ihr seht schon, die Möglichkeiten sind so vielseitig, sich den Frühling ins Haus zu holen. Mit dem Frühling kommt auch meist das Bestreben nach etwas Neuem. Man macht sich nicht nur an den Frühjahrsputz, auch in anderen Bereichen des lebens wird gerade im Frühjahr klar Schiff gemacht.

PS: Auf dieser Seite findet ihr gleich die neuen Frühlingsgedichte, von fleißig dichtenden Lesern eingesandt, denen unser Dank dafür gilt.

Viel Freude mit all dem, was euch der Frühling beschert,

euer Osterseiten.net Team!

Frühlingsgedichte

kostenlose klassische Frühlingsgedichte für Kinder und Erwachsene

PS: Alle Frühlingsgedichte, die mit einem * gekennzeichnet sind, sind kurz und somit für Kinder zum auswendig lernen bestens geeignet.

Der Frühling kommt bald *
Herr Winter; geh hinter, der Frühling...

Christian Morgenstern

Leise zieht durch mein Gemüt *
... liebliches Geläute. Klinge, kleines ..

Heinrich Heine

Vorfrühling *
Herr Winter; Härte schwand. Auf einmal ...

Rainer Maria Rilke

Er ist’s *
Frühling lässt sein blaues Band ...

Eduard Mörike

Frühlingslied *
Die Luft ist blau, das Tal ist grün ...

Ludwig Christoph Heinrich Hölty

Hoffnung
Und dräut der Frühling noch so sehr ...

Emanuel Geibel

Osterspaziergang
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche ...

Johann Wolfgang von Goethe

Sehnsucht nach dem Frühling
O, wie ist es kalt geworden ...

Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Frühling lässt sein blaues Band *
... wieder flattern durch die Lüfte ...

Eduard Mörike

Frühling
Nun ist er endlich kommen doch ...

Theodor Fontane

Im Frühling
Die blauen Frühlingsaugen ...

Heinrich Heine

Vorfrühling
Es läut der Frühlingswind ...

Hugo von Hofmannsthal

Vorfrühling
Wie die Knospe hütend ...

Friedrich Hebbel

Die Tulpe
Dunkel war alles und Nacht ...

Josef Guggenmos

Frühlingsnacht
Übern Garten durch die Lüfte ...

Joseph von Eichendorff

Mailied
Wie herrlich leuchtet mir die Natur ...

Johann Wolfgang von Goethe

Liebesgeständnis *
Leise hör ich dich rufen ...

Rainer Maria Rilke

Auszug der beliebten Klassiker

Frühlingsnacht

Übern Garten durch die Lüfte
Hört ich Wandervögel ziehn,
Das bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängt's schon an zu blühn.

Jauchzen möcht ich, möchte weinen,
Ist mir's doch, als könnt's nicht sein!
Alte Wunder wieder scheinen
Mit dem Mondesglanz herein.

Und der Mond, die Sterne sagen's,
Und in Träumen rauscht's der Hain,
Und die Nachtigallen schlagen's:
Sie ist deine, sie ist dein!

Joseph von Eichendorff

Liebesgeständnis

Leise hör ich dich rufen
in jedem Flüstern und Wehn.
Auf lauter weißen Stufen,
die meine Wünsche sich schufen,
hör ich dein Zu-mir-gehn.
Jetzt weißt du von dem Gefährten,
und dass er dich liebt ... das macht:
Es blühen in seinen Gärten
die lang vom Licht gekehrten
Blüten, blühn über Nacht ...

Rainer Maria Rilke

Mailied

Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!
Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch
Und Freud und Wonne
Aus jeder Brust.
O Erd, o Sonne!
O Glück, o Lust!
O Lieb, o Liebe!
So golden schön,
Wie Morgenwolken
Auf jenen Höhn!
Du segnest herrlich
Das frische Feld,
Im Blütendampfe
Die volle Welt.

O Mädchen, Mädchen,
Wie lieb ich dich!
Wie blickt dein Auge!
Wie liebst du mich!
So liebt die Lerche
Gesang und Luft,
Und Morgenblumen
Den Himmelsduft,
Wie ich dich liebe
Mit warmem Blut,
Die du mir Jugend
Und Freud und Mut
Zu neuen Liedern
Und Tänzen gibst.
Sei ewig glücklich,
Wie du mich liebst!

Johann Wolfgang von Goethe

Neue Gedichte zum Frühling

neue Frühlingsgedichte, aus der heutigen Zeit, die Laune auf die ersten Sonnenstrahlen machen, holt euch damit den Frühling ins Haus

Wo bleibt der Frühling
Hab ihn noch nicht gesehn ...

Carmen Staude

Spuren des Frühlings
Ich sitze am Fenster und schau hinaus ...

Carmen Staude

Ein Tag vor dem Mai
Ich ging im Wald der Blütenpracht

Eva-Maria Stein

Ein Frühlingsgedicht
Der Frühling, sagt die Frau Mama

Gerhard P. Steil

Frühlingstortur
Der Frühling zieht nun durch das Land ...

Alfons Pillach

Hummeln und Schmetterlinge
Wenn frisch Verliebte liebestrunken ...

Alfons Pillach

Des Frühlings schönste Chöre
Ein lauer Wind weht übers Land ...

Alfons Pillach

Bald, wenn ich wieder Krischen klau
In Nachbars Garten steht ein Baum ...

Alfons Pillach

XXL
Der Winter machte Überstunden

Alfons Pillach

Die zwei Gesichter des Frühlings
Stolz kommt nach winterlichem Darben

Alfons Pillach

Auszug der beliebten neuzeitlichen literarischen Werke

Ein Tag vor dem Mai

Ich ging im Wald der Blütenpracht,
am Hang hinauf, spazieren.
Viel’ Sterne strahlten mich da an,
und sahen mir entgegen.

Mir schien, dass sie die schönsten sein, die jemals ich gesehen.
Als stiller Gast trat ich herein und
wähnte mich mit ihnen allein.

Doch, ihr zartes Kleid, gefüllt mit Sonnenduft, lockte die Immen an.
Sie flogen über Ast und Zweige, durch meinen Blütenwald.

Wenn ich nun still den Wald verlass, im Blütenblätterregen, so weiß ich doch: Es leuchten mir bald
rote Kirschdolden entgegen.

Eva-Maria Stein
(Erstdruck 1982)

Frühlingsgedichte
© Foto E.- M.Stein „ EGA - Begrüßung“

Ein Frühlingsgedicht

Der Frühling,
sagt die Frau Mama,
der soll sich bitte rühren.
Den Frühling,
meint sie zum Papa,
den will ich endlich spüren.
Der Winter,
spricht sie selbstbewusst,
der möge sich verdrücken
und irgendwo mit Eiseslust
die Eskimos entzücken.

Den Frühling,
sagt der Herr Papa,
den sollst du bald genießen,
wenn rings herum juchheissassa
die Frühlingsblumen sprießen.
Bis dahin
üb Gelassenheit
und komm zu deinem Mann,
weil der zu jeder Jahreszeit
dein Herz
erwärmen kann.

Gerhard P. Steil

Frühjahrstortur

Der Frühling zieht nun durch das Land
in seinem blumigen Gewand.
Kein Schlittschuh mehr fährt auf dem Teiche,
der Winter ist jetzt eine Leiche.
Der Frühling sprach sein “Hokuspokus”
und brachte frisches Gras und Krokus.

Am Trimmpfad machen jetzt die Jogger
die wintersteifen Muskeln locker.
Man sieht sie wieder fleißig laufen,
um sich als “fettarm” zu verkaufen.
Man sieht sie wieder ihre Sehnen
fast bis zum Knackpunkt überdehnen,
denn angefressner Winterspeck
muss jedes Jahr im Frühjahr weg.

Man will ja wieder seine Hüften
in frühlingshafter Schlankheit lüften.
Und sie ertragen die Tortur,
zum Wohle ihrer Traumfigur.
So büßt man auf der Trimmpfadrunde
für winterliche Vielfraßpfunde.

© Alfons Pillach, 2013

Wo bleibt nur der Frühling?

Wo ist der Frühling nur? Hab ihn noch nicht gesehn. Winter ist vorbei!
Alle suchten schon das eine oder andere Osterei.
Mit dicker Jacke und klappernden Zähnen,
nur so konnte man auf Ostereiersuche gehen.

Wer hat den Frühling dieses Jahr bloß versteckt
nirgendwo hab ich nur auch ein Zeichen von ihm entdeckt.
Frühling, zeig dich doch in deiner wahren Pracht!
Farbenfroh und mit der Sonne, die vom Himmel lacht.

Blumen , Bienen, Schmetterlinge –
alles solche schönen Frühlingsdinge.
Warme Sonnenstrahlen, kuschelnde Tiere im Gras oder Heu.
Frühling komm hervor!!! Wirst sehen wie ich mich, und viele andere, freu.

© Carmen Staude

Hummeln und Schmetterlinge

Wenn frisch Verliebte liebestrunken
im Frühling nur in sich versunken
im Park verweilen auf den Bänken
und sich verliebte Blicke schenken,
und wenn dabei die ersten Hummeln
sich um die Liebestollen tummeln,
dann schenkt manch Paar sich Treueringe
und spürt im Bauch die Schmetterlinge.

© Alfons Pillach, 2013

Des Frühlings schönste Chöre


Ein lauer Wind weht übers Land,
die Tage werden milder,
nun weicht des Winters kalte Hand,
der Lenz malt Frühlingsbilder.

Die Vogelstimmen wachen auf,
des Frühlings schönste Chöre,
damit den Lenz in seinem Lauf
ihr Frühjahrslied beschwöre.
 
Und auf der zart ergrünten Flur
gedeiht jetzt neues Leben,
das uns die Schöpferin Natur
durch Meister Lenz will geben.

© Alfons Pillach

Bald, wenn ich wieder Kirschen klau

In Nachbars Garten steht ein Baum,
an dem die Kirschen blühen,
im Sommer wird daraus ein Traum,
wenn rot die Früchte glühen.

Der Sommer bringt die Blütenpracht
des Kirschbaums voll zur Reife,
dann kommt die Zeit, wenn ich zur Nacht
mir Nachbars Kirschen greife.

Mein Nachbar ist ein dummer Hund,
sein Weib ist auch nicht schlauer,
ich klau mir Kirschen, Pfund um Pfund,
doch er liegt nie auf Lauer.

Und wenn im Hauch des Sommerwinds
sie auf den Kirschbaum schauen,
dann denken sie, die Amseln sind’s,
die ihre Kirschen klauen.


© Alfons Pillach

XXL

Der Winter machte Überstunden
und wird deshalb zu lang empfunden,
doch soll schon in den nächsten Tagen
der Frühling uns auf Händen tragen.

Dann kommen endlich die Klamotten
des Winters wieder zu den Motten.
Man holt das luftige Gewand,
das letztes Jahr im Schrank verschwand.

Jetzt sieht man wieder Körperformen,
mal schön, mal jenseits aller Normen,
und mancher merkt, dass letztes Jahr
er an den Hüften schlanker war.

Statt sich nun sportlich zu bewegen,
denkt sich der Faulenzer hingegen:
Ich pfeife auf mein dickes Fell
und trage jetzt halt XXL.


© Alfons Pillach

Die zwei Gesichter des Frühlings

Stolz kommt nach winterlichem Darben
der Lenz daher mit frischen Farben,
und nichts und niemand hält ihn auf
bei seinem Frühjahrs-Siegeslauf.

Nach allzu langer Abstinenz
des Frühlings heißt der Sieger Lenz,
weil er, was lang von Schnee bedeckt,
mit Glanz und Gloria erweckt.

Durch dieses Land, das ‚Frühling’ heißt,
streift aber auch ein böser Geist.
Er bringt auf Wiesen und in Hecken
die so gemeinen kleinen Zecken.

Von vielen aggressiven  Pollen
ist manche Schleimhaut angeschwollen,
und die gequälte Nase läuft,
dass mancher Zinken fast ersäuft.

Und der Betroffne denkt, es sollen
zum Teufel scheren sich die Pollen.
Und außerdem sollen die Zecken
am besten heute noch verrecken.


© Alfons Pillach

Zu guter Letzt:

Danke für deinen Besuch auf unserer Seite mit den Frühlingsgedichten. Wir freuen uns, wenn du gerne bald wieder vorbeischaust. Wir freuen uns immer über neue Frühlingsgedichte, falls du eins kennst oder sogar selber geschrieben hast, dann lasse es uns wissen. Schreibe uns einfach über das Kontaktformular.

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